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Marktgemeinde Wulkaprodersdorf



Marktgemeinde Wulkaprodersdorf

Einwohnerzahl: 1870
(Stand: 2005-12-31)
PLZ: 7041
KFZ: EU
Höhe: 171m
Wulkaprodersdorf (ungarisch: ''Vulkapordány'', kroatisch: ''Vulkaprodrštof'') ist eine Marktgemeinde im Burgenland im Bezirk Eisenstadt-Umgebung in Österreich und zählt zum Siedlungsgebiet der burgenlandkroatischen Volksgruppe.

Geografie



Die Gemeinde liegt im nördlichen Burgenland nahe der Landeshauptstadt Eisenstadt. Wulkaprodersdorf ist der einzige Ort in der Gemeinde.Wukaprodersdorf liegt in der Wulkaebene, die im Norden vom Leithagebirge, im Westen vom Rosaliengebirge und im Osten vom Ödenburger Gebirge begrenzt wird.Auf den Rieden des Fölligs, der unteren Weide und des Sandackers wachsen auch ausgezeichnete Weine.

Geschichte



Wulkaprodersdorf wurde erstmals im Jahre 1252 urkundlich erwähnt. Während und nach den Türkenkriegen wurde es vor allem durch kroatische Auswanderer wieder besiedelt. Dies merkt man heute noch an der Sprache. Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Vulkapordány verwendet werden. Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes).Marktgemeinde ist Wulkaprodersdorf seit 1992 (durch VO 48).

Politik



Bürgermeister ist Hans Rudolf Haller von der SPÖ. Die Mandatsverteilung (21 Sitze) in der Gemeindevertretung ist SPÖ 11, ÖVP 6, FPÖ 0, Grüne 0 und Unabhängige Dorfliste Wulkaprodersdorf (UDW) 4 Mandate.

Kultur und Sehenswürdigkeiten



In Wulkaprodersdorf befindet eine Pfarrkirche aus der Zeit des frühen Barock, die 1642 geweiht wurde. Deren Turm wurde 1801 erbaut. Weitere Sakralbauten im Ort sind die Marienkapelle (errichtet 1779) und die Cholerakapelle (errichtet 1831). Die Dreifaltigkeitssäule stammt aus dem Jahr 1725.

Persönlichkeiten




* Ägidius Zsifkovics, österreichischer katholischer Theologe


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